„Sei besiegelt mit der Gabe Gottes, dem Heiligen Geist“, so sprach Domvikar Christoph Wittmann zu jedem der 63 jungen Christen, als er ihnen heute das Sakrament der Firmung in der Pfarrkirche St. Martin in Pölling spendete. Der Firmgottesdienst wurde von Domvikar Wittmann und Pfarrer Roland Seger aus Woffenbach, der aktuell auch Pfarradministrator für Pölling ist, gemeinsam zelebriert und von der Gruppe Lichtblick musikalisch begleitet. Vorbereitet hatte die Firmbewerber und die Firmfeier Gemeindeassistentin Claudia Kühnlein.

Der Firmspender ging in seiner Predigt darauf ein, dass Christsein eine Marke sei, die für höchste Qualität bürgt. Es sei die Aufgabe der Firmlinge selbst, Qualitätsmanager zu sein, indem sie sich am Maßstab Jesus orientieren, damit es nicht zu einem Etikettenschwindel kommt: Wo Christ draufsteht, da muss auch Christ drin sein. Bei Unsicherheiten könnten sich die Firmlinge jederzeit an ihre Paten, Pfarrer oder an einen beliebigen anderen Gefirmten wenden. 

Nach der Erneuerung des Taufversprechens stand der große Augenblick, auf den sich die Mädchen und Buben seit Monaten vorbereitet hatten, bevor: Begleitet von ihren Paten schritten die Firmlinge nach vorne. Dort legte der Firmspender die rechte Hand auf den Kopf des Firmlings und zeichnete mit heiligem Chrisam ein Kreuz auf die Stirn.

Die Firmlinge aus den Pfarreien Pölling und Woffenbach mit den Filialen Holzheim, Rittershof und Stauf gestalteten die Fürbitten und brachten die Gaben von Brot und Wein zum Altar. Zum Schluss bedankten sie sich herzlich bei Domvikar Wittmann für sein Kommen und seine ermunternden Worte. Nach dem gemeinsamen Gruppenfoto wurden die Firmlinge zur Feier in ihren Familien entlassen.

Fotos: Haberler