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Am 28. November 2018 entzündete Niklas Lehner aus Vorchdorf in Oberösterreich in der Grotte von Betlehem, direkt unter der Geburtskirche, das Friedenslicht. Die Flamme wurde einer explosionssicheren Lampe von Palästina zunächst nach Wien gebracht, da die Idee des Friedenslicht beim Österreichischen Fernsehen ORF entstanden war. Von Wien bringen die Pfadfinder die kleine Friedenslichtflamme in die ganze Welt, unter anderem auch an verschiedene Orte in Deutschland.

Das Friedenslicht gehört zu den jüngeren Weihnachtsbräuchen. 1986 wurde es erstmals am Ort des Geschehens entzündet, dort, wo einst die Krippe stand, in die Maria ihr neu geborenes Kind legte. Die Flamme soll an das Kommen des "Friedensfürst" erinnern und an die Botschaft der Engel, die in jener Nacht verkündeten: "Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, bei den Menschen seiner Gnade." Heute ist das Friedenslicht von Betlehem zum Symbol geworden und mahnt Jahr für Jahr an den Frieden, der oft so zerbrechlich ist. Es ist auch ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität. Es wird an alle Menschen verteilt, die sich Frieden wünschen. Bis Heiligabend kann das Licht von jedem geholt und nach Hause in die Familie gebracht werden.

Friedenslicht

Die Pfadfinder von der Siedlung Taizé haben das Friedenslicht im Rahmen des letzten "Adventsmoments" nach Woffenbach gebracht. Bis zum Weihnachtsfest wird es nun in der Pfarrkirche aufbewahrt. So schlägt es eine Verbindung zu dem Ort, wo alles alles begann und wo es zum ersten Mal Weihnachten wurde. Alle sind eingeladen, das Licht zu holen und zu verbreiten. Ein schönes Zeichen weihnachtlicher Freude ist es auch, das Licht alten und kranken Menschen zu bringen. Dauerbrenner stehen dazu in der Kirche bereit.